Sicherheitslage 2026
Entdecken Sie die Erkenntnisse aus der jährlichen Bedrohungslandschaft-Analyse der Insikt Group von Recorded Future: der maßgebliche Bericht darüber, wie geopolitische Fragmentierung, staatlich geförderte Operationen und die Entwicklung des kriminellen Ökosystems das globale Risiko neu gestalten.
Fragmentierung ist die neue Normalität
Die globale Bedrohungslandschaft hat sich im Jahr 2025 nicht vereinfacht – sie hat sich grundlegend verändert. Geopolitische Allianzen gerieten unter Druck. Kriminelle Organisationen zersplitterten und formierten sich neu. Staatlich geförderte Akteure gingen von spektakulären Störungen zu einer unauffälligen Vorbereitung über. Und mit dem Verschwinden langjähriger Normen führte die Konvergenz ehemals getrennter Bereiche zu einer beispiellosen Unsicherheit.
Der Sicherheitsbericht 2026 der Insikt Group liefert die umfassendste jährliche Analyse der Kräfte, die die globale Sicherheit prägen – und hilft Führungskräften, Überraschungen zu vermeiden, Prioritäten effektiv zu setzen und mit Zuversicht zu handeln.
2025: Ein Jahr der Fragmentierung
Geopolitische Spannungen dominieren
- Russland-Ukraine-Krieg geht ins vierte Jahr | Geopolitik
- Raketenaustausch zwischen Indien und Pakistan | Geopolitik
- Von den USA vermittelter Waffenstillstand verhindert Eskalation | Geopolitisch
staatlich geförderte Angriffe
- Zwölftägiger Konflikt zwischen Israel und Iran | Geopolitik
- RedMike-Kampagne zielt auf Telekommunikationsinfrastruktur ab | staatlich gefördert
- Chinesische Akteure nutzen ungepatchte Cisco-Geräte in über 100 Ländern aus | Staatlich gefördert
Geopolitische Bedrohungen und Deepfakes
- Grenzkonflikte zwischen Thailand und Kambodscha | Geopolitik
- Russische GRU-Operationen gegen NATO-Infrastruktur intensivieren sich | Staatlich gefördert
- Betrug durch Deepfakes hat sich seit 2024 verzehnfacht | Neue Technologien
Cyberkriminalität führt
- 289 neue Ransomware-Varianten identifiziert (33 % Anstieg im Vergleich zum Vorjahr) | Cyberkriminalität
- Identitätsbetrug mit synthetischen Identitäten um 300 % gestiegen | Neue Technologien
- Störungen der Strafverfolgung zersplittern kriminelle Ökosysteme | Cyberkriminalität
Die sich überschneidende Bedrohungslandschaft
staatlich geförderte Operationen
Das Risiko verlagert sich an die Ränder.
China, Russland, Iran und Nordkorea konzentrierten sich nicht auf spektakuläre Angriffe, sondern auf die verdeckte Anhäufung von Zugangsdaten – mit dem Ziel, Identitätssysteme, Cloud-Umgebungen und Edge-Infrastrukturen zu nutzen, wo die Aufsicht am schwächsten ist. Das Hauptrisiko besteht nicht mehr in einem einzelnen großflächigen Vorfall. Es ist die kontinuierliche Vorpositionierung, die anhaltende Spionage ermöglicht und latentes Störungspotenzial schafft.
Wichtigste Erkenntnis: Warnzeitachsen werden komprimiert. Die Gegner sind bereits drinnen.
Hacktivismus & Einflussoperationen
Konvergenz über verschiedene Bereiche hinweg
Jeder größere Konflikt im Jahr 2025 hatte eine digitale Front – und die Kämpfer waren nicht immer die, für die sie sich ausgaben. Echte Grenzverletzungen, übertriebene Behauptungen und Desinformation verstärkten sich gegenseitig in den Konflikten zwischen Israel und Iran, Indien und Pakistan, Thailand und Kambodscha sowie Russland und der Ukraine.
Wichtigste Erkenntnis: Wahrnehmung ist heute umkämpftes Terrain. Selbst Angriffe mit geringer Komplexität entfalten eine überproportionale Wirkung, wenn sie durch koordinierte Informationsoperationen verstärkt werden.
Entwicklung der Cyberkriminalität
Fragmentiert, modular, robust
Die Strafverfolgungsbehörden erzielten im Jahr 2025 bedeutende Erfolge. Doch das kriminelle Ökosystem passte sich an. Der anhaltende Druck führte zur Zersplitterung großer Unternehmen in kleinere, dezentrale Einheiten. Die Gruppen setzten auf Abonnementmodelle, lagerten Operationen aus und verließen sich auf spezialisierte Dienstleistungen – so entstand eine weitverzweigte kriminelle Lieferkette, die robust und schwer zu verfolgen ist.
Wichtigste Erkenntnis: Bedrohungsakteur passen sich schneller an als die Verteidigungsmechanismen. Modulare Ökosysteme ermöglichen es, dass selbst gestörte Betriebsabläufe schnell wiederhergestellt werden.
Risiken durch neue Technologien
Verifizierungsfehler im großen Maßstab
2025 war kein Durchbruchsjahr für KI-gestützte Cyberoperationen. Das unmittelbare Risiko besteht jedoch nicht in autonomen Angriffen, sondern in einem Versagen der Verifizierung in großem Umfang, wodurch Täuschung schneller, billiger und überzeugender wird. Da AI durch autonome Agenten in die Lage versetzt wird, in der realen Welt Maßnahmen zu ergreifen, wird sich die Angriffsfläche für Betrug und Manipulation dramatisch vergrößern.
Wichtigste Erkenntnis: Organisationen, die jetzt handeln, um AI Governance zu etablieren und sich auf die Migration nach der Quantenphysik vorzubereiten, werden erhebliche Vorteile haben.
Was uns das Jahr 2025 über das Jahr 2026 lehrt
Die Muster des Jahres 2025 deuten auf ein Bedrohungsumfeld hin, das von anhaltender Unsicherheit geprägt ist. Sicherheitsverantwortliche sollten sich auf Folgendes vorbereiten:
Laden Sie den vollständigen Bericht herunter.
Der Sicherheitsbericht 2026 bietet eine umfassende Analyse jedes Bedrohungsbereichs, Bedrohungsakteur Profile, regionale Risikobewertungen und konkrete Handlungsempfehlungen zum Aufbau organisatorischer Resilienz.
Intelligenz beseitigt Unsicherheit nicht – sie macht Unsicherheit beherrschbar. Gewinnen Sie die Erkenntnisse, die Sie benötigen, um Überraschungen zu vermeiden, Prioritäten effektiv zu setzen und mit Zuversicht zu handeln.
Der Sicherheitsbericht 2026 wurde von der Insikt Group von Recorded Future erstellt, einem Team aus Analysten und Sicherheitsforschern mit umfassender Erfahrung in Regierung, Strafverfolgung, Militär und Geheimdiensten.